"Seemarke" Cottbuser Ostsee

TWL - Workshop 2017

In einer Kooperation zwischen der BTU Cottbus, HS Biberach und der FH Kärnten entstand im Rahmen eines Workshops ein fiktives Entwurfs- und Konstruktionskonzept eines Turms, in Mitten der 'Cottbusser Ostsee' auf einer schwimmenden Insel.

Zur Örtlichkeit: Nordöstlich von Cottbus, am Stadtrand gelegen, befindet sich der Tagebau „Cottbus-Nord“. Hier wird seit 1981 Braunkohle gefördert. 2015 wurde der Förderbetrieb eingestellt und der Abbau hat riesige, vollständig „umgekrempelte“ Landschaften hinterlassen.

Danach beginnt die „Rekultivierung“ und die Grube füllt sich unweigerlich nach Einstellen der Grundwasserabsenkung infolge des Tagebaus mit Grund- und Oberflächenwasser. Es wird ein See mit einer durchschnittlichen Tiefe von ca. 2,50 - 3,00m entstehen, da keine Bodenmassen für eine Auffüllung zur Verfügung stehen.

Im diesjährigen, einwöchigen Workshop ist im Bereich der Seemitte eine große schwimmende Insel („Seemarke“) vorgegeben, welche mit einer besonderen Attraktion bespielt werden soll. Geplant wurde eine architektonisch, wie auch tragwerksplanerisch "herausragende" ca. 30m hohe Turmkonstruktion, welche als besondere Attraktion für den Tourismus dienen soll.

Es soll ein Platz zum Verweilen und Entspannen entstehen. Die Turmkonstruktion ist dabei in die besondere Örtlichkeit zu integrieren und soll dem Besucher als Aussichtsturm mit Blick über den „Cottbusser Ostsee“ dienen. Unabhängig vom allseitigen Ausblick, können gerne weitere Funktionen (Rutsche, Bungeejumping, usw.) vorgesehen werden.  mehr ...

Aufgabenstellung: Das in 3er-Gruppen zu entwickelnde architektonische Konzept und der Tragwerksentwurf sind in Form einer permanenten Konstruktion umzusetzen. Die Art des Konzeptes und der Konstruktion ist unter Einhaltung der Randbedingungen weitgehend freigestellt. Die Besonderheit der Örtlichkeit soll Berücksichtigung im Entwurf finden. Parallel zu den Entwurfsskizzen ist die architektonische Wirkung des Entwurfs in Zusammenhang mit der besonderen Lage mittels eines Einsatzmodells M 1:200 zu studieren und zu dokumentieren. Der endgültige Entwurf (das Tragwerk) ist in einem weiteren Modell M 1:100 dargestellt.

Die endgültigen Entwürfe sind in einer kurzen Ausstellung mit Plakaten und dem Modellen der Jury zur Bewertung präsentiert worden.

Betreuung

Karen Eisenloffel, Robert Maziul, Konrad Frommelt Tragwerksplanung - BTU Cottbus
Henry Ripke, Steffen Reimann Architektur - BTU Cottbus
Irmgard Lochner-Aldinger, Tragwerksplanung - HS Biberach
Stephan Albrecht Architektur - HS Biberach
Reinhold Wetschko Architektur - FH Kärnten
Gert Eilbracht, Christoph Huber Tragwerksplanung - FH Kärnten

Beteiligte Jahrgänge

4 - 6. Sem. Bachelor Architektur - HS Biberach
6. Sem. Bachelor Architektur - FH Kärnten
4. Sem. Bachelor Architektur - BTU Cottbus
4. Sem. Bachelor Bauingenieurwesen - FH Kärnten

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