Fassadenkonstruktion

Fassade aus Gründen des Schallschutzes eines Büro- und Geschäftsgebäudes in Berlin

Workshop zur Vorlesung Tragwerkslehre Masterkurs im Masterstudiengang Architektur-Objektentwicklung im Wintersemester 2008-09/ 3. - 11. November 2008

Für den Neubau eines Büro- und Geschäftsgebäudes in Berlin soll aus Gründen des Schallschutzes eine zweite vorgehängte Fassade (Schild) geplant werden. Das Gebäude erstreckt sich bis zu einer Höhe von ca. 35 m. Im Grundriß weist das Gebäude eine Länge in Hauptrichtung von ca. 103 m und in Querrichtung von ca. 38 m auf. Die Obergeschosse 6 und 7 sind schrittweise zurückgesetzt ein 8. Obergeschoß ist an der Ecke Nord/West geplant. Das zu entwickelnde architektonische Konzept sowie der Fassadenentwurf (2er Gruppen) sind in Form einer permanenten Konstruktion umzusetzen. Im Konzept sind die nachfolgenden Gesichtspunkte zu berücksichtigen:

- Sonnenschutz
- Schallschutz: Reduzierung des Geräuschpegels von ca. 6db (A)
- Brandschutz der tragenden Fassadenkonstruktion und Endrauchung des Fassadenzwischenraums
- Reinigung/Wartung und Austausch
- Dehnungen aus Temperatur (optional)

Anhand der Entwurfsskizzen und der erstellten Pläne ist in einem weiteren Schritt der Tragwerksentwurf (das Tragwerk) als Modell im Maßstab M 1:33 herzustellen. Das Bestandsmodell wird für den Workshop beigestellt.

Gert Eilbracht

Fotos: Guntram Müller

Betreuung

Gert Eilbracht
Baumechanik und Baustatik

Christian Walter HalmGuntram Müller
Architektur

Studierende

Rostyslaw Bortnyk, Marc Hamamciyan, Andrea Hartlieb, David Hrovath, Christian Lupelow, Manuel Meixner, Ulrike Mergl, Nadia Rus, Hannes Sampl, Marlene Schmölzer, Stefanie Weiler

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